Was ist EFT?

EFT (Emotional Freedom Techniques) ist ein Verfahren aus der energetischen Psychologie. Es ist sozusagen die "psychologische Form" der Akupunktur, nur werden bei dieser Behandlung keine Nadeln eingesetzt. EFT wurde in den 1990er Jahren von dem Amerikaner Gary Craig entwickelt und ist in Deutschland u.a. auch als Klopfakupressur bekannt. EFT arbeitet mit dem Meridiansystem der traditionellen chinesischen Medizin. Craig und andere bekannte Vertreter der Methode sind der Ansicht, dass die Ursache aller emotionalen Belastungen in einer Blockade im Energiesystem des Körpers liegt. Es gibt inzwischen auch andere Erklärungsansätze (zu finden u.a. bei Michael Bohne).


Was passiert in einer EFT-Sitzung?

Sie schildern den Grund Ihres Kommens und wir bringen das Problem gemeinsam auf den Punkt. Nach dieser Einstimmung auf das Problem bzw. das zu heilende Thema werden nach einer bestimmten Reihenfolge die Punkte auf den Energieleitbahnen, den Meridianen, mit den Fingerspitzen sanft geklopft. Ein wichtiger Schlüssel zur Wirksamkeit dieses Vorgehens sind die individuell abgestimmten Sätze, die man währenddessen laut ausspricht. Sie stellen zum Problem eine besondere Verbindung her und das Klopfen reguliert dann die dazu gehörende energetische Störung. Das Vorgehen harmonisiert also den Energiefluss und oft stellt sich ein spontanes Gefühl der Erleichterung, schon nach wenigen "Klopfrunden" ein. Auslöser für eine Blockade kann zum Beispiel ein zurückliegendes, belastendes Ereignis oder eine aktuelle Stresssituationen sein. Gary Craig geht davon aus, dass belastende Gefühle den Energiefluss im Körper unterbrechen oder behindern.Die Erfahrungen vieler Anwender auf der ganzen Welt zeigen, dass belastende Emotionen oder Blockaden so gelöst oder zumindest gelindert werden können, selbst wenn diese schon seit Jahren bestehen.


Wo kann EFT helfen?

Alles, was eine negative Empfindung in Ihnen verursacht, können Sie mithilfe von EFT bearbeiten und evtl. erleichtern.
EFT kann auch als Selbsthilfetechnik und Selbstcoaching erlernt und effektiv eingesetzt werden.


Einsatzbereiche von EFT

EFT ist eine Methode, die bei jedem Problem mit einem emotionalen Hintergrund einsetzbar ist. Dazu zählen somit alle rein emotionalen Probleme sowie körperliche Beschwerden mit emotionalem Anteil.


Besonders bewährt hat sich EFT bei:

Emotionalen Problemen, z.B.:

  • Ängsten und Phobien (Prüfungsangst, Angst vor Arztbesuchen, Flugangst, Höhenangst, Angst vor Hunden, Spinnen usw., Angst vor wichtigen Ereignissen/Terminen, Versagensangst, Angst nach Unfällen, u.v.m.)
  • Stress und innere Unruhe
  • Belastenden Erlebnissen (z.B. Trennung, Arbeitslosigkeit)
  • Schuld- und Schamgefühlen
  • Lern- und Leistungsblockaden (bei Arbeit, in Prüfungen, im Sport)
  • Wut, Ärger, Aggressionen
  • Überforderung, Erschöpfung
  • Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühlen
  • Emotionale Belastungen, die durch körperlichen Erkrankungen verursacht werden
  • Einschränkungen durch negative Glaubenssätze


Körperlichen Beschwerden mit emotionalem Anteil, z.B.:

  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen
  • Schlafstörungen
  • Hoher Blutdruck
  • Rückenbeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • Gewichtsprobleme
  • Allergien
  • Rauchen


Aber auch positive Aspekte können geklopft und damit gestärkt werden, z.B.:

  • Gefühle
  • Gedanken
  • positive (neue) Ziele



Grenzen von EFT

Mit EFT seine Themen anzugehen, ist in der Regel immer einen Versuch wert. Es gibt viele und anhaltende Erfolge. Doch ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es nicht immer und nicht bei allen Beschwerden funktioniert. Sie müssen auch hier eigenverantwortlich für sich entscheiden, ob Sie es ausprobieren möchten. EFT ist zwar eine sehr effektive Methode, doch ein Allheilmittel ist sie nicht. Sie ersetzt keinen notwendigen Arztbesuch oder eine Psychotherapie. Auch bei schweren psychischen Störungen oder Traumata sollten Sie sich an einem ausgewiesenen Experten wenden. Besprechen Sie dieses gegebenenfalls also mit Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten.